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#InklusionsSportpark
Ein Sportpark für Alle

Die bunte und vielfältige Sportmetropole Berlin braucht einen offenen Sportpark für ALLE, den Sportler*innen, Zuschauer*innen, Mitarbeiter*innen und Anwohner*innen umfassend barrierefrei nutzen können.

Alle 23 Petenten aus dem organisierten Berliner Sport fordern deshalb, den Umbau des Jahnsportparks in ein inklusives Leuchtturmprojekt: den InklusionsSportpark mit die 3 Kernforderungen:

1.) zusätzliche barrierefreie Sportflächen und -hallen von denen Vereins- und Individual-Sportler profitieren.

2.) das „Kompetenzzentrum für InklusionsSport (KIsS)“, um dort inklusive Sportarten neu- und weiterzuentwickeln, sowie hierzu Sportvereine und Übungsleiter zu befähigen.

3.) den für Sportler und Zuschauer inklusiv geplanten Ersatz-Neubau des Großen Stadions, der zudem zugleich zu einer deutlichen Reduktion von Licht- und Lärm-Emissionen führt und ein ökologisch-nachhaltiges Energiekonzept erhält.

Es gilt jedoch die Langfassung der Petition.

Langfassung ausklappen
Die bunte und vielfältige Sportmetropole Berlin braucht einen offenen Sportpark für ALLE, den Sportler*innen, Zuschauer*innen, Mitarbeiter*innen und Anwohner*innen umfassend barrierefrei nutzen können.

Die Nutzer*innen mit und ohne Behinderung benötigen von der barrierefreien Joggingstrecke einmal um den Sportpark, über neue Sporthallen und weitere Sportplätze bis hin zu einem inklusiven Stadion-Ersatzneubau eine vielfältige Sportinfrastruktur für den Breiten-, Leistungs- und Individualsport.

Der Berliner Senat, das Abgeordnetenhaus und die Bezirksämter Pankow und Mitte sollen Folgendes bei der Umsetzung des Bauvorhabens zum InklusionsSportpark berücksichtigen:

1. Mehr Sportflächen für den organisierten Sport und den Individualsport durch Umgestaltung der gesamten Sportanlage und den Neubau des Stadions schaffen:

  • Verbesserung der Trainings- und Wettkampfflächen für die bereits vor Ort existierenden Sportarten Fußball, Hockey, Basketball, Tennis, Beachvolleyball, Volleyball, Schach, Leichtathletik, Gymnastik, Gewichtheben, Kraftsport.
  • Ausbau der barrierefreien Angebote für den Trend- und Individualsport, sowie zusätzliche barrierefreie sanitäre Anlagen und Wasserspender.
  • Bau von 2 weiteren Kunstrasen-Großspielfeldern, um den Hockeysport und den Frauen- und Mädchen-Fußballsport zu fördern, sowie verstärkt zusätzliche, inklusive Angebote auf diesen Flächen zu ermöglichen.
  • Bau von 2 Sporthallen; davon eine als Trainings- und Wettkampfhalle mit einer Kapazität von mind. 2.000 barrierefreien Zuschauerplätzen, u.a. für den Rollstuhl-, Frauen-, Kinder- und Jugend-Basketball und andere Ballsportarten auf regionalem, nationalem und internationalem Niveau. Der zweite Sporthallen-Neubau soll primär als „Forschungshalle für Inklusionssport” dienen.

2. Schaffung des „Kompetenzzentrum für InklusionsSport (KIsS)“ für die inklusive Aus- und Weiterbildung von Übungsleiter*innen und Sportlehrer*innen, insb. auch von Menschen mit Behinderungen. Das KIsS, betrieben durch den Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V. und ausgewählte Inklusionssportvereine, dient auch der Organisationsentwicklung von Berliner Sportvereinen und -verbänden, sowie der Entwicklung und Erprobung neuer inklusiver Sportarten.

3. Im InklusionsSportpark müssen ausreichend Büro-, Multifunktions- und Lagerräume für die Sportvereine und -verbände, sowie Seminarräume für die Aus- und Fortbildung entstehen. Im ALBA-Zentrum, das Teil der Gesamtplanung des Sportparks ist, sollen die zahlreichen sportlichen wie gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins, insbesondere des Kinder- und Jugendsports, gebündelt und verortet werden.

4. Ersatz-Neubau eines inklusiven Stadions mit einer Kapazität von 20.000 Sitzplätzen für den regionalen und überregionalen Sport: Fußball, Leichtathletik, inklusive Veranstaltungen, Veranstaltungen des Breiten- und Schulsports. Erstmals soll ein Stadion entstehen, das auch jenseits der Sportflächen umfassend barrierefrei und inklusiv für ALLE Zuschauer*innen überall nutzbar ist.

5. Umwelt- und Naturschutz und Quartiersentwicklung

  • Jede zwingend notwendige Baumfällung muss durch 2 Ersatzpflanzungen im oder in unmittelbarer Nähe zum InklusionsSportpark ersetzt werden. Bei der Standortsuche (außerhalb des InklusionsSportparks) sind Anwohner*innen durch das Bezirksamt Pankow zu beteiligen.
  • Die Bauweise des Stadionneubaus führt (im Vergleich zum Ist-Zustand) zu einer deutlichen Reduktion von Licht- und Lärm-Emissionen, u.a. durch Windsegel. Ein ökologisch-nachhaltiges Energiekonzept ist zu erstellen.
  • Ein auf den ÖPNV- und Fahrradverkehr, sowie auf eine barrierefreie Zuwegung zum InklusionsSportpark und zur Max-Schmeling-Halle ausgerichtetes Verkehrskonzept ist zu erstellen, um die verkehrliche Belastung zu reduzieren.
  • Eine inklusive Bewegungskita für das Quartier, betrieben durch ansässige Sportvereine und –verbände, soll im InklusionsSportpark entstehen.

Die weitere Planung des InklusionsSportparks und die spätere Vergabe der Sportanlagen sollen im engen Austausch mit den jetzigen und zukünftigen Sportvereinen und -verbänden erfolgen.

Die Petitionseinbringer möchten, dass der InklusionsSportpark für und mit ALLEN (bisherigen und künftigen) Nutzer*innen gedacht wird: für Menschen mit körperlichen, Sinnes- und geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen und ohne Behinderung im Breiten-, Leistungs-, Rehabilitations- und Individualsport.

Inklusion durch Sport und Vielfalt im Sport sollen den Grundstein des Sportparks für ALLE darstellen. Ein Sportpark für das Quartier UND für die Sportmetropole Berlin. Ein Leuchtturm für den Inklusionssport als Vorbild für viele noch zu bauende/ zu sanierende Sportstätten in Berlin und Deutschland.

 

Warum Inklusion wichtig ist, beschreibt die Aktion Mensch hier: Hier klicken

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